Perle hat Sau!

von der Kunst, den Mann fürs Leben zu halten - eine musikalische Kleinkunstkomödie

Premiere: 19.05.2010 - 20h

Von und mit Birgit Nolte-Michel und Oliver Nolte
Musik: Michael Lauenstein

So geht das nicht weiter mit uns Otto. Es muss sich was verändern. Schau mal, du hast immer das gleiche an. Diesen komischen schwarzen Overall. Du musst mal mehr auf dein Äußeres achten. Und wie es hier  aussieht, seit du da bist. Immer liegt alles rum, deine     Socken, deine T-Shirts, deine Motorradzeitungsstapel… Und du musst dich mal für andere Dinge interessieren. Nicht nur für Autos, Motorräder, Boxen und Essen. So geht das nicht. Lies doch mal ein Buch.
Perle in: „Perle hat Sau“


Du hast kein bisschen Gefühl für das was einem Mann wichtig ist. Brötchenessen in einem frisch gesaugten Auto ist Folter. Beim Schließen der Autotür Fingerabdrücke auf dem Fenster hinterlassen auch. Dafür gibt es einen Türgriff. Motorräder sind nicht irgendwelche Gegenstände, das ist Lebensart. Und Äußerlichkeiten wie schöne Klamotten sind mir nun mal nicht wichtig.
Otto in: „Perle hat Sau“


Ein tiefer Blick, ein verschämter Kuss, ein Hochzeitsfoto: Am Ende von Birgit Noltes Kult-Stück „Perle sucht Sau“ hat Perle endlich den Kerl fürs Leben gefunden. Otto! Der zieht mit Sack und Pack und Ventilator bei ihr ein. Und damit fangen die Probleme erst an. „Von der Kunst, den Mann fürs Leben zu halten“ erzählt Teil 2 des Perle-Klassikers. Der Titel: „Perle hat Sau!“

Er heißt Otto und ist ein Mann. Ein ganzer Mann. Einer, der gerne schnelle Autos fährt und überall seine stinkenden Socken und Motorradzeitschriften herumliegen lässt. Einen Märchenprinzen hat sich Perle gewünscht und Otto bekommen. Der hat es natürlich auch nicht einfach mit Perle. Verstehe einer die Frauen! Otto jedenfalls tut es nicht. Von den Untiefen des Ehelebens erzählen Birgit und Oliver Nolte in der musikalischen Kleinkunstkomödie „Perle hat Sau“. Wie schon in „Perle sucht Sau“ (Premiere 2008) hat Birgit Nolte die Lieder selbst geschrieben, Michael Lauenstein hat die Musik dazu gemacht. Oliver Nolte zeichnet wieder für die Dramaturgie verantwortlich.

Verraten sei jetzt schon: Es gibt ein Happy End, auch wenn es anfangs nicht so aussieht, als Otto seine Perle in der Hochzeitsnacht beim Über-Die-Schwelle-Tragen fallen lässt - und den Rest der Nacht verschläft. Auch Perle scheitert gründlich mit ihren „Sieben Regeln für eine glückliche Ehe“. Aber irgendwie ist Otto für Perle letztendlich doch ein Märchenprinz. Und Otto hat eh gewusst, dass Perle eine Perle ist.

Hinweis 1: Man kann "Perle hat Sau" auch anschauen, ohne vorher "Perle sucht Sau" gesehen zu haben. Es gibt zu Beginn des Stückes eine kleine Zusammenfassung von dem was bisher geschah.

Hinweis 2: "Perle sucht Sau" bleibt natürlich weiter im Programm

 
 

Die Presse über Perle hat Sau

Stuttgarter Zeitung

....das klingt ein bisschen nach „Caveman“, doch hat alles viel
mehr Witz und Stil


Waiblinger Kreiszeitung

...herrliche wie dämliche komische Couplets...die den Perle-Kult
weiter nähren werden....und den Stamm der Perle-Fans erweitern