Vom Fischer und seiner Frau

Theater für Schau- und Mitspieler

mit Sigrid Krügel, Birgit Nolte, Peter Ladwein und Oliver Nolte

Der arme Jan. Eigentlich ist er mit seinem Leben als Fischer recht zufrieden. Wenn nicht seine Frau Ilsebill wäre. Die leidet sehr darunter, in einer armseligen Hütte leben zu müssen, die die Leute im Dorf immer nur den "Pisspott" nennen. Als Jan dann eines Tages einen Zauberfisch fängt, wendet sich das Schicksal der beiden. Ilsebill erkennt die Chance, nun leicht und schnell an Geld und Macht zu kommen. Doch ob, sie auch glücklich damit wird?Die Verlockungen werden immer größer. Ob das wohl gut geht?

"Vom Fischer und seiner Frau" ist ein bekanntes Märchen der Gebrüder Grimm. Der Autor Karlheinz Komm hat daraus einen Theaterspaß für Schau- und Mitspieler gemacht: Da die wenigen Schauspieler mit den vielen Rollen nicht mehr zurecht kommen, spielt das Publikum kurzerhand mit. Ob als Kinder, die gemeine Verse singen, als Diener, Menuetttänzer oder Soldat, als Geräusche- und Musikmacher. Es gibt ganz schön viel zu tun!

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Über Macht und Reichtum

...ein altes Märchen

Karlheinz Komm ist es mit seiner Berarbeitung von "Vom Fischer und seiner Frau" gelungen, mit viel Witz und Phantasie, die Zuschauer am Geschehen teilnehmen zu lassen. Bis zu 30 kleine Rollen werden im Laufe des Stückes vom Spielleiter an die kleinen und großen Zuschauer verteilt und geschickt in Szene gesetzt.

Und bei all dem Spaß kommt die Frage, ob das Streben nach Macht und Reichtum wirklich Sinn und glücklich macht, nicht zu kurz. Ein Thema, das nie an Aktualität verliert! Seit es Menschen gibt, gibt es das Streben nach Macht. Und trotz all dem Spaß, den das Stück bereitet, lässt es uns ein wenig zur Besinnung kommen, ob die einfache Variante nicht doch die bessere ist..